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Hotel Alt-Connewitz
Meusdorfer Straße 47a
04277 Leipzig

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Routenplannung:

ROMCCXII

Das antike Rom auf 360° - Asisis Panorama „Rom 312“

Rom Panorama

Buchstäblich ins Bild über das spätantike Rom setzte das weltgrößte 360°-Panorama „Rom 312“ des Berliner Künstlers Yadegar Asisi seine Betrachter im Asisi Panometer Leipzig: Von einer 12 Meter hohen Plattform in der Mitte des aufgespannten, 106 mal 31 Meter messenden Rundgemäldes aus öffnete sich der Blick weit über die antike Millionenstadt am Tiber, ihre Tempel, Thermen und Mietskasernen bis hin zu den Albaner Bergen am Horizont. Geschäftiges Treiben herrscht an diesem 29. Oktober 312 in der Stadt: Sie begrüßt den siegreichen Kaiser Konstantin und seine Truppen nach der Schlacht an der Milvischen Brücke gegen den Usurpator der Kaiserwürde Maxentius.

Von November 2005 bis zum 1. Februar 2009 nahm das über 3.000 Quadratmeter umfassende Panorama im Asisi Panometer in Leipzig seine Betrachter mit auf eine Zeitreise in die Antike und zu Kaiser Konstantin.Das Rundgemälde, das auf dem historischen „Panorama von Rom mit dem Einzug Constantins im Jahre CCCXII“ von Josef Bühlmann und Alexander Wagner aus dem Jahre 1889 basiert, simuliert die legendäre Metropole auf den sieben Hügel fotorealistisch und im Maßstab 1:1.

Für den Betrachter mit erstaunlichen Effekten: Rundherum vom Panorama umgeben, wurde Asisis Rom-Szenerie Wirklichkeit, das Panorama zu einem Erlebnisraum. Raffinierte Licht- und Toneffekte sowie die eigens für das Gemälde komponierte Musik von Eric Babak unterstützten diese sinnliche Wahrnehmung.

Hergestellt wurde „Rom 312“ in einer einzigartigen Mischung aus klassischer Malerei und modernster Bildbearbeitungstechnik am Computer. Gedruckt auf einem sanft fallenden Polyesterstoff wiegt das größte 360°-Panorama der Welt gerade einmal 600 Kilogramm.
 
Eine Begleitausstellung mit umfangreichen Hintergrundinformationen zu dem im Panorama dargestellten Thema begleitet jedes Panorama von Yadegar Asisi. Der Alltag im antiken Rom, die Gewohnheiten seiner Bürger und Bewohner, aber auch berühmte Bauwerke und ein Film über den Entstehungsprozess des größten 360°-Panoramas der Welt standen beim Panoramaprojekt „Rom 312“ im Mittelpunkt der Ausstellung.

Abgüsse aus der Antikensammlung der Universität Leipzig, Gemälde, Architekturskizzen und Modelle berühmter stadtrömischer Bauwerke wie des Pantheons sowie kurzweilige Texte und freche Zitate antiker Persönlichkeiten gehörten hier zu den Exponaten im Asisi Panometer in Leipzig. Höhepunkt der Begleitausstellung war die 15 Meter hohe Anamorphose (räumliche Simulation) der nur in Fragmenten vorhandenen Kolossalstatue Kaiser Konstantins - die weltweit erste Rekonstruktion dieser Statue im Maßstab 1

Die Anamorphose des göttlichen Kaiser Konstantin

Den Blick in die Ferne gerichtet, allem Irdischen entrückt, in den Händen Zepter und Weltenkugel als Zeichen seiner Macht: So thronte der römische Kaiser Konstantin als Kolossalstatue gewaltige 12 Meter auf einem 3 Meter hohen Sockel im Asisi Panometer in Leipzig – oder besser: schien zu thronen. Denn der Koloss war eine räumliche Simulation, eine Anamorphose, die mit der Wahrnehmung ihrer Betrachter spielt.

Mit dieser weltweit ersten Rekonstruktion im Maßstab 1:1 der nur in Bruchstücken vorhandenen antiken Skulptur, die im Konstantin-Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit der Konstantin-Ausstellungsgesellschaft mbH aus Trier entstand, haben Yadegar Asisi und sein Team einmal mehr Geschichte zu einem Erlebnis in der Gegenwart gemacht.

Als Kuratoren der Rom-Ausstellung konnten Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber für den Bereich römische Alltagsgeschichte und Prof. Dr. Wolfgang Schäche für den Bereich Architekturgeschichte gewonnen werden.

8848Everest360°

Ehrfurcht vor dem höchsten Berg der Welt – Asisis Pilotprojekt, das 360°-Panorama

Auf 105 mal 35 Metern simulierte Asisis 360°-Panorama „8848Everest360°“ fotorealistisch die Bergwelt des Himalaja.  Von einer 6 Meter hohen Plattform aus öffnete sich der Blick des Betrachters auf den Mount Everest und die ihn unmittelbar umgebenden Berge. Von hellblau bis aquamarin, von schneeweiß bis sattem Schwarz leuchtete diese hochalpine Welt.

Die Präsentation der einzelnen Gipfel rückte für Asisi bei seinem Panorama in den Hintergrund. Ihm ging es um die Vermittlung des scheinbar grenzenlosen Raumgefühls des Hochgebirges. Ganz bewusst hatte Asisi deshalb als Beobachtungspunkt nicht den Gipfel des Everest gewählt, sondern das sogenannte „Tal des Schweigens“. Das Hochplateau dient allen Expeditionen auf den Everest als letztes Basislager vor dem Aufstieg. Auf diese Weise gewährte er Distanz- und bewahrte so für die Betrachter die Ehrfurcht vor dem höchsten Berg der Welt.

Im Jahr 2002 hatte Yadegar Asisi selbst die Himalaja-Region besucht, um den Beobachtungspunkt für das Panorama festzulegen und die Atmosphäre des Ortes aufzunehmen. Aus Skizzen, Zeichnungen und digitalen Fotografien der Bergwelt und mit Hilfe von am Computer erstellten 3D-Modellen zur präzisen Vermessung der Gebirgsformationen entstand Stück für Stück in einer einzigartigen Technik aus Malerei und digitaler Bildbearbeitung das fotorealistische Panorama „8848Everest360°“.

Begleitausstellung zu „8848Everest360°“

Begleitet wurde das damals größte 360°-Panorama der Welt von einer Begleitausstellung, ringförmig zwischen der Rückwand des Panoramas und der Innenseite des ehemaligen Gasometers eingebettet.

Die auf diese Weise entstandenen gegenüberliegenden zwei Präsentationsflächen nutzte Asisi für ein wechselseitiges Konzept: So erläuterte er auf der Gasometer-Innenseite die Geschichte der westlichen Everest-Expeditionen und -Besteigungen. Mittels originaler Filmaufnahmen, beispielsweise aus den 20er Jahren, stellte er einzelne Expeditionen vor, die weniger glücklich verliefen als die des Neuseeländers Hillary und seines Begleiters Tenzing Norgay, wie beispielsweise das britische Unternehmen um den Bergsteiger George Mallory, der 1924 am Everest verschwand. Eine originale Zeltstange seiner Expedition zählte zu den Highlights der Ausstellung. Auch die Kritik am Aufstiegstourismus klammerte Asisi nicht aus.

Die gegenüberliegende Wand beschäftigte sich mit der Betrachtung des Everest aus fernöstlicher, buddhistischer Sicht. Ein Mandala, gestreut aus buntem Sand von fünf Mönchen aus Indien, Gebetssteine mit Schriftzeichen und eine eigens für die Ausstellung in Nepal gefertige und geweihte Stupa gehörten hier zu den Höhepunkten.