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Bühnen, Theater & Spielstätten in LeipzigMusik Tanz und Humor gehören zu Leipzig wie die Henne zum Ei.Finden Sie auf den folgenden Seiten eine Auswahl der berühmten leipziger Bühnen und Spielstätten. Wir haben bereits alle wichtigen Informationen für Sie zusammengetragen und die Hampages und Buchungsseiten der einzelnen Spielstätten hinterlegt.So können Sie ganz einfach Ihr Kulturprogramm zu Ihrem Leipzig Besuch palnen und buchen.Die academixer wurden als Studentenkabarett der damaligen Leipziger Karl-Marx-Universität gegründet, sie gingen hervor aus dem Studentenkabarett des Dolmetscherinstituts. Ihr erster Auftritt fand am 10. September 1966 statt. Die Gründungsmitglieder des Kabaretts waren Christian Becher, Gunter Böhnke, Jürgen Hart, Bernd-Lutz Lange und Gisela Oechelhaeuser. In den ersten 10 Jahren ihrer Existenz machten die academixer nebenberuflich Kabarett, erst 1977 wandelten sie sich zum Berufskabarett (das vorerst als Tourneekabarett bestand, da es keine eigene Spielstätte gab) mit Jürgen Hart als Leiter. Bekannt wurden die academixer neben ihren Auftritten im eigenen Haus, vor allem durch ihre vielen Gastauftritte im In- und Ausland. Sie haben regelmäßig auch Darbietungen in sächsischer Sprache. Das Werk II ist auch Heimstatt des Off-Theaters Cammerspiele Leipzig[12]. Die Cammerspiele sind das kleinste Theater der Stadt. Fast zum Greifen nah ist das Geschehen auf der Cammer-Bühne. Die Stücke werden von erfahrenen Regisseuren und Darstellern der Leipziger freien Szene erarbeitet und gespielt. Die Cammerspiele gastieren aber auch in anderen Spielstätten und sind ein wesentlicher Teil der Freien Szene Leipzig. Gegründet wurde es im Jahre 1979 als Kabarett „Lindenauer Brettl“ durch Steffen Lutz Matkowitz. Im Jahre 1983 erfolgte ein Verbot des Kabaretts und damit die Schließung. Seit 1986 war es unter Matkowitz als Leiter mit Gastspielen und Vortragsreisen in Westdeutschland, den Niederlanden, Belgien und Dänemark unterwegs. Dann kam ein Einreiseverbot in die Deutsche Demokratische Republik. Seit 1995 besteht wieder regulärer Spielbetrieb in Leipzig mit Spezialisierung (seit 1999) des Solo-Kabaretts. Als Funzel (vermutlich eine Ableitung des 18. Jahrhunderts auf -sel zu Funke oder im 17. Jahrhundert aus frühneuhochdeutsch voncksel, „Zündstoff“, vereinfacht) wird umgangssprachlich abwertend eine schlecht brennende Lampe bezeichnet bzw. eine Lampe, die nur sehr wenig Licht spendet. Davon abgeleitet bedeutet funzelig etwa „dämmrig, schummrig“. Metaphorisch verwendet bildet Funzel einen ironischen Gegensatz zu Fackel. Der Satiriker Jochen Petersdorf nannte seine Beilage zum Eulenspiegel „Funzel. Abendblatt für trübe Stunden“. Die Leipziger Funzel ist ein bekanntes, 1976 gegründetes Kabarett. Das Konzertgebäude Gewandhaus in Leipzig und zwei ebenfalls Gewandhaus genannte Vorgängerbauten an anderer Stelle sind seit 1781 Heimstätte des Gewandhausorchesters Leipzig. Zum Konzerthaus gehören ebenso der Gewandhausorganist, der GewandhausChor sowie der GewandhausKinderchor. Außerdem existieren verschiedene Kammermusikensembles wie beispielsweise das Gewandhaus-Quartett, das Gewandhaus-Bläserquintett und Gewandhaus Chamber Brass. Das Krystallpalast Varieté in Leipzig wurde im Jahr 1882 eröffnet. Es war zur damaligen Zeit bis zu seiner völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eines der größten und renommiertesten Varietéhäuser weltweit. Die Konstruktion aus Glas und Eisen, die Eisenteile stammten aus der Königin-Marien-Hütte, stellte Ende des 19. Jahrhunderts eine ingenieurtechnische Meisterleistung dar. Sie konnte insgesamt bis zu 15.000 Gäste in ihren verschiedenen Sälen, Restaurants, Bars, Cafés, Salons und Biergärten beherbergen. Das LOFFT (kurz für Leipziger Off-Theater) ist eine Produktions- und Spielstätte für Freies Theater im Leipziger Stadtteil Lindenau. Es existiert seit 1997. Es war zunächst als Dachverein für die Gründungsmitglieder Büro für OFF-Theater, theater structur focal, Studiobühne, Poetisches Theater und INSELbühne angelegt. Nach Anfangsjahren in der Leipziger Innenstadt ist das LOFFT seit 1999 im Theaterhaus Leipzig (ehem. Haus der Volkskunst) am Lindenauer Markt (gemeinsam mit Leipzigs kommunalem Kinder- und Jugendtheater - Theater der Jungen Welt) angesiedelt. Das LOFFT verfügt über kein eigenes Ensemble. Ursprungsgedanke war, den freien Theatergruppen der Stadt professionelle Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Inszenierungen Leipziger Akteure sind zugunsten von Gastspielen und nationaler wie internationaler Koproduktionen in den Hintergrund getreten. Programmschwerpunkte sind postdramatische Theaterformen und zeitgenössischer Tanz. Das Opernhaus Leipzig ist das städtische Opernhaus der Stadt Leipzig. Es steht in der Tradition von über 300 Jahren der Opernpflege in Leipzig und gilt somit als drittältestes öffentliches Opernhaus Europas. Zur Oper Leipzig gehören neben dem Ensemble der Opernchor, das Leipziger Ballett und die Musikalische Komödie mit eigener Spielstätte in Leipzig Lindenau. Kommissarischer Intendant ist Alexander von Maravic (Stand: 2010), Generalmusikdirektor der Oper ist ab der Spielzeit 2009/10 Ulf Schirmer. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Peter Konwitschny Chefregisseur der Oper Leipzig. Ballettdirektor und Chefchoreograf des Leipziger Balletts ist seit der Spielzeit 2010/2011 Mario Schröder. Auf Initiative von Mitgliedern des Theaters der Jungen Welt wurde das Kabarett am 23. April 1954 gegründet, nachdem es bereits am 22. März 1954 das namenlose erste Programm zur Aufführung gebracht hatte. Noch im selben Jahr wurde es als „Politisch-satirisches Kabarett der Stadt Leipzig“ zur städtischen Einrichtung gemacht. Die Namensähnlichkeit mit dem ehemaligen Exil-Kabarett „Die Pfeffermühle“ war zufällig. Erste Probleme mit der SED gab es 1956 nach dem Ungarnaufstand durch das Programm mit dem Titel Rührt Euch, für das auch Erich Loest Texte beigesteuert hatte. Der Leiter der Pfeffermühle, Conrad Reinhold, ging daraufhin nach West-Berlin. Das Werk II ist ein soziokulturelles Zentrum im Süden Leipzigs, das aus einem ehemaligen Betriebsgelände unmittelbar am Connewitzer Kreuz entstand. Es wird vom Werk II e.V. verwaltet und stellt für die Kulturszene der Stadt einen wichtigen Veranstaltungsort dar. Das Werk II beherbergt Werkstätten (Keramik, Glasbläserei, Grafikdruck), Büros, Gruppen und Vereine (Senioren Computer Club, Gesellschaft für Völkerverständigung e.V. etc.) sowie Künstlerateliers. Das Veranstaltungsspektrum ist breit. Es reicht von Trommelkursen und Discos bis hin zu Konzerten international bedeutender Bands. Das Gelände dient den Cammerspielen Leipzig als Spielstätte und dem jährlichen Wave-Gotik-Treffen und der Pop-Up-Musikmesse als einer von mehreren Veranstaltungsorten. Das Café ConnStanze komplettiert das Angebot. 1995 nutzte das ZDF das Werk II für zwei Sendereihen („Doppelpunkt“, „WERK II – Nachtschicht“). Texte wurden mit freundlicher Unterstützung von Wikipedia gestaltet (Kopie 1) |
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